Interview Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen ermöglichen – wie geht das? Wir haben einen unserer Workshop-Teilnehmer interviewt. Mathias Hofmann, Tagesmeister im Stahlwerk, gibt einen Einblick, wie er Lernen in den Arbeitsalltag seiner Mitarbeiter integriert.

Team Lebenslanges Lernen: Mathias, wie sind in Deinem Alltag Lernen und Arbeiten miteinander verknüpft?

Mathias Hofmann: Gerade im Bereich der Instandsetzung gibt es täglich neue Situationen, die es so vorher noch nicht gab. Da muss man zwangsläufig ständig lernen und sich auf neue Situationen einstellen. Z.B. haben wir neue Bauteile bekommen, wobei meine Mitarbeiter und ich immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen: Wie genau wird ein bestimmtes Bauteil gewartet oder repariert? Das heißt, Unterlagen wälzen, die richtigen Zeichnungen finden und die Mitarbeiter effektiv schulen.

Team Lebenslanges Lernen: Welche Bedarfe haben Deine Mitarbeiter, um gut lernen zu können?

Mathias Hofmann: Hierbei finde ich es wichtig, mit der nötigen Ruhe an die Sache ranzugehen. Hektik und Stress hilft wenig, um neues Wissen zu vermitteln. Sicherlich ist es nicht einfach, im Alltag eines Instandhalters immer die Zeit dafür zu finden. Hier gebe ich meinen Mitarbeitern die nötige Zeit, um sich auf neue Situationen einzustellen, damit sie das Erlernte umsetzen können.

Team Lebenslanges Lernen: Welchen Nutzen hatte unser Führungskräfte-Training „Lernen ermöglichen“ für Dich?

Mathias Hofmann: Ich kann jeder Führungskraft dieses Seminar nur empfehlen. Jeder denkt ja von sich, er mache alles richtig, aber im Seminar habe ich doch einige neue Techniken erlernen können, wie ich das Instrument des Lernens besser einsetzen kann.