Hochofen

Die beiden Hochöfen bei ArcelorMittal Bremen erschmelzen täglich bis zu 11.000 Tonnen Roheisen. Nebenprodukte hierbei sind Hochofenschlacke und Gichtgas. Die Verfahrensabläufe werden durch rechnergestützte Automatisierungssysteme überwacht.

Das erzeugte flüssige Roheisen enthält 4,7 % Kohlenstoff. Dadurch ist es im festen Zustand spröde und kaum bearbeitbar. Zur Herstellung des hochmodernen Werkstoffs Stahl  wird das Roheisen deshalb in Torpedopfannenwaggons in das Stahlwerk transportiert, wo es im Konverterprozess  weitgehend vom Kohlenstoff befreit und zu Rohstahl verarbeitet wird.

Produktionsfilm Hochofen (WMV-Format)