Unser Respekt für die Vielfalt der Natur

ArcelorMittal Bremen respektiert die Biologische Vielfalt und geht schonend mit ihr um. Wir in Bremen und Bottrop wissen, welche wertvollen, schutzwürdigen und geschützten Gebiete, wie z.B. Naturschutzgebiete und EU-Vogelschutzgebiete auf unseren Werksgeländen und in der Nachbarschaft liegen.

Bei unseren Tätigkeiten achten wir darauf, diese Gebiete weder erheblich noch nachhaltig zu beeinträchtigen. Dies stellen wir insbesondere durch die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zur Luftreinhaltung, zum Schutz vor Lärm und dem Schutz der Gewässer sicher. Dazu gehört auch die umweltgerechte Planung von Änderungen an Anlagen und Prozessen, die wir im Einklang mit den Vorschriften der Umweltgesetze vornehmen. Das heißt im Rahmen von behördlichen Genehmigungsverfahren wird unsere Planung von externen Gutachtern bewertet und behördlich geprüft und unter den nötigen Auflagen genehmigt. Unser Ziel ist es negative Einflüsse auf die Biodiversität zu vermeiden. Soweit dies nicht möglich ist, sind die Auswirkungen zu minimieren oder – wo unvermeidbar – vergleichbare neue Lebensräume zu schaffen.

Beispiel Sumpfwald
Als Ersatz für einen Sumpfwald im Bereich einer Neubauplanung auf unserem Gelände, wurde im Gebiet des Biotops Angelteiche eine 5.700 qm große Brachfläche aufgewertet. Dazu wurden temporär überschwemmte Zonen geschaffen.

Durch unsere Azubis wurden Erlen, Weiden und andere Sumpfwaldgehölze gepflanzt. Heute sehen wir, dass die Weiden und Erlen gut angewachsen sind und der Lebensraum Sumpfwald wieder hergestellt wurde.

Beispiel Angelteiche
In Zusammenarbeit mit der Bremer Naturschutzbehörde hat ArcelorMittal Bremen auf seinem Werksgelände eine 35 ha große Pufferzone zum NSG Werderland für die Entwicklung eines Biotops als Kompensationsflächenpool für den Naturschutz reserviert. Durch das Anlegen von Flachwasserzonen und die Schaffung ausgedehnter Röhrichte entstehen neue Lebensräume z.B. für seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten. Die aufgewerteten Biotope werden durch die Naturschutzbehörde in einem Ökokonto verbucht.

Beispiel Blühwiesen
Zur Förderung der Insektenfauna wurden ab 2019 einfache Grünflächen durch Aussaht einer Blumenmischung in vielgestaltige Blühwiesen verwandelt. So können unsere Werks-Bienen und viele andere Insekten reichlich Nahrung finden.