17.02.2022 | ArcelorMittal Deutschland

    BaP-Werte auf historisch niedrigem Niveau

    Der positive Trend mit einem Rückgang des Niederschlags von Benzo(a)Pyren (BaP) hat sich auch im Jahr 2021 fortgesetzt.

    Nachdem ArcelorMittal Bremen als Betreiber der Bottroper Kokerei bereits 2020 den europäischen Zielwert für den Niederschlag (Immissionen) von BaP in Folge umfangreicher Umweltinvestitionen eingehalten hat, bestätigte sich der Trend nach Abschluss der mehrjährigen Maßnahmen ein weiteres Mal: der Jahresmittelwert im Umfeld der Kokerei liegt von Anfang Januar bis Ende Dezember 2021 mit 0,64 Nanogramm pro Kubikmeter (ng/m3) auf einem historisch niedrigen Niveau – und deutlich unterhalb des anzustrebenden Zielwerts von gerundet einem (bzw. kleiner als 1,5) Nanogramm. Diese Zahlen sind die offiziellen, vorläufigen und noch nicht endvalidierten Werte des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), die nun veröffentlicht worden sind.

    „Während 2020 noch verschiedene Maßnahmen abgeschlossen werden mussten, können wir 2021 auf ein gesamtes Jahr mit voller Wirkung zurückblicken. Es ist uns gelungen, mit 0,64 Nanogramm den besten Wert seit Beginn der BaP-Messungen im Jahr 2002 zu erreichen. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeitenden, denn wir haben gemeinsam hart daran gearbeitet, den BaP-Niederschlag immer weiter zu senken“, sagt Dr. Thomas Degen, Standortleiter in Bottrop.

    Die Kokerei investiert kontinuierlich in den Umweltschutz. 2021 wurde unter anderem begonnen, das Ofenmauerwerk an den so genannten Endköpfen zu erneuern. Diese Millioneninvestitionen steigern die Dichtigkeit der Öfen zusätzlich und ermöglichen die weitere Nutzung der Kokerei für die kommenden Jahre. „Zur Fortführung dieser Endkopfreparaturen werden pro Jahr etwa drei Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt“, erklärt Michael Hehemann, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer von ArcelorMittal Bremen.

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