Wegweisender Schritt für die Zukunft des Standorts: ArcelorMittal Bremen verdoppelt die Ausbildungskapazitäten

Bremen, 20. Juni 2024 – ArcelorMittal Bremen gibt heute bekannt, dass die Ausbildungskapazitäten in den nächsten Jahren verdoppelt werden sollen. Bisher wurden zwischen 65 und 70 Auszubildende jährlich eingestellt. Dieses Jahr plant ArcelorMittal Bremen bereits mit 81 Plätzen, darunter erstmals einige duale Studienangebote. Dieser Schritt ist wichtig, um die anstehende Transformation in der Stahlindustrie, dem demografischen Wandel und dem zunehmenden Fachkräftemangel frühzeitig und erfolgreich zu begegnen:

Die Stahlindustrie befindet sich im Umbruch. Neue Technologien und nachhaltige Produktionsverfahren gewinnen immer mehr an Bedeutung. ArcelorMittal Bremen hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur Vorreiter in der klimaneutralen Stahlproduktion zu sein, sondern auch in der Ausbildung junger Talente. „Unsere Branche steht vor großen Herausforderungen, aber auch vor großen Chancen. Um diese erfolgreich zu meistern, müssen wir jetzt in die Ausbildung und Förderung unserer zukünftigen Fachkräfte investieren“, erklärt Dr. Thomas Bünger, CEO von ArcelorMittal Bremen. Für die Wirtschaft im Land Bremen und dem gesellschaftlichen Wohlstand, sind unter anderem ausreichend Arbeitskräfte mit den passenden Qualifikationen notwendig. Mit der Steigerung der Ausbildungskapazitäten verbessert ArcelorMittal Bremen das Ausbildungsangebot der Stadt. „Es ist nicht nur eine Investition in unsere eigene Zukunft, sondern auch in die Zukunft der jungen Fachkräfte. Wir sehen es als unsere Verantwortung, möglichst vielen jungen Menschen eine hochwertige und zukunftsorientierte Ausbildung zu bieten.“


„Aus- und Weiterbildung ist das Top-Thema der Zukunft. Denn es kommt nicht nur darauf an, dass in Bremen grüner Stahl produziert wird, sondern auch wer ihn produziert. Viele Kolleginnen und Kollegen verlassen aus Altersgründen in den kommenden Jahren das Bremer Werk und wir brauchen darauf eine strategische Antwort. In vielen Betrieben fordern wir die Ausweitung der Ausbildung; die Bremer Hütte setzt das nun in besonderer Weise um. Das ist nicht nur eine richtige Antwort auf die personellen Herausforderungen, es ist auch ein wichtiges und überfälliges Signal in die Stadt hinein, so Ute Buggeln, Geschäftsführerin der IG Metall Bremen.


Als einer der größten Arbeitgeber der Stadt investiert ArcelorMittal Bremen viel in die Weiterbildung von Nachwuchsfachkräften und steht für eine innovative, vielfältige und qualitativ hochwertige Ausbildung mit vielen Benefits. „Deswegen freut es uns umso mehr, dass wir bereits 2022 von der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven mit dem Zertifikat für Ausbildung ausgezeichnet wurden“, so Michael Hehemann, Arbeitsdirektor von ArcelorMittal Bremen. Ausschlaggebend hierbei war die langjährige, vorbildliche Begleitung von jungen Menschen bis zum Ausbildungsabschluss.


Michael Hehemann ergänzt: „Eine Ausbildung ist weit mehr als nur der erste Schritt in die Berufswelt. Sie bietet eine solide Grundlage, auf der zahlreiche Aufstiegsweiterbildungen aufbauen können. Dies eröffnet unseren Auszubildenden vielfältige Karrieremöglichkeiten.“


„Als Arbeitnehmervertretung sind wir stolz darauf, dass unser Unternehmen eine qualitativ hochwertige Ausbildung bietet und diese nun noch weiter ausbaut. Durch die gezielte Investition in die Ausbildung junger Menschen wird ein entscheidender Beitrag zur Zukunftssicherung und zur Attraktivität von ArcelorMittal Bremen geleistet“, erklärt Mike Böhlken, Betriebsratsvorsitzender ArcelorMittal Bremen.


Die Erhöhung der Ausbildungsplätze wird Schritt für Schritt erfolgen, um sicherzustellen, dass alle neuen Auszubildenden die bestmögliche Betreuung und Ausbildung erhalten. Zudem werden auch die Plätze für duale Studiengänge erweitert, um auch hier unter anderem in den Bereichen Informatik, Automatisierung und Elektrotechnik gut aufgestellt zu sein.


Mit dieser Initiative ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Unternehmens und für die Schaffung von Entwicklungsperspektiven junger Menschen in der Region gesetzt.