ArcelorMittal Eisenhüttenstadt würdigt ResponsibleSteel™-Zertifizierung

    Geschäftsführung würdigt Zertifizierung in feierlichem Rahmen zusammen mit Vertreter*innen von ResponsibleSteel™, der GUTcert-Zertifzierungsgesellschaft und dem internen Projektteam

    ArcelorMittal Eisenhüttenstadt gehört weltweit zu den ersten Standorten des ArcelorMittal-Konzerns, die nach der Normungsinitiative ResponsibleSteel™ für Nachhaltigkeit in der Stahlbranche zertifiziert worden sind. Gemeinsam mit dem Bremer Werk sowie weiteren Produktionsstätten in Belgien und Luxemburg wurde ArcelorMittal Eisenhüttenstadt bereits im Juni bei einer internationalen Veranstaltung im belgischen Gent ausgezeichnet.

    Die Geschäftsführung von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt hat heute gemeinsam mit Vertreter*innen von ResponsibleSteel™, der GUTcert-Zertifzierungsgesellschaft und dem internen Projektteam diese Zertifizierung in feierlichem Rahmen gewürdigt. Nach drei Jahren intensiver Arbeit ist dies für das brandenburgische Stahlunternehmen ein besonderer Erfolg, auch im Hinblick auf den Plan zur Dekarbonisierung der deutschen Stahlstandorte von ArcelorMittal, der mit der Strategie „Steel4Future“ bezeichnet wird.


    Im Juni erhielt ArcelorMittal Eisenhüttenstadt zusammen mit weiteren ArcelorMittal-Standorten in Deutschland, Belgien und Luxemburg die weltweit ersten ResponsibleSteel™-Zertifizierungen.

    Steffen Lüdemann, Mitglied der Geschäftsführung von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, bedankte sich bei allen Beteiligten, die mit Hochdruck und großem Einsatz an diesem Erfolg gearbeitet haben, sowie bei allen Personen, Partnern und Organisationen in der Region, die mit ihrer Teilnahme am Zertifizierungsprozess zu diesem hervorragenden Ergebnis beitragen konnten. „Als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen sind wir stolz auf diese Auszeichnung. Nun gilt es, aufbauend auf diesem Erfolg immer wieder aufs Neue zu beweisen, dass das Unternehmen das ResponsibleSteel™-Zertifikat zu Recht erhalten hat“, kommentierte Lüdemann.

    Auf dem Weg zum grünen Stahl wird der ResponsibleSteel™-Standard dabei helfen, einen breiten Ansatz für das Thema „grüner Stahl“ zu verfolgen und die Notwendigkeit zu berücksichtigen, nicht nur den Klimawandel anzugehen, sondern dabei auch die ganze Bandbreite der sozialen und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen.

    Auf Informationstafeln im Verwaltungsgebäude berichtet das Unternehmen zu verschiedenen Aktivitäten vor Ort, die zum Erhalt der Zertifizierung beigetragen haben – von den Transformationsplänen zu einer klimaneutralen Stahlproduktion über soziale Grundsätze und betriebliche Sozialleistungen bis hin zu professionellem Beschwerdemanagement und gesellschaftlichem Engagement vor Ort.

    ResponsibleSteel™ hat folgende Prinzipien:

    Prinzip 1. Unternehmensführung
    Prinzip 2. Sozial-, Umwelt- und Governance-Managementsysteme
    Prinzip 3. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und in der Ortsgemeinde
    Prinzip 4. Arbeitsrechte
    Prinzip 5. Menschenrechte
    Prinzip 6. Lokale Gemeinschaften
    Prinzip 7. Einbeziehung von Interessengruppen und Kommunikation
    Prinzip 8. Klimawandel und Treibhausgasemissionen
    Prinzip 9. Lärm, Emissionen, Abwässer und Abfälle
    Prinzip 10. Wassermanagement
    Prinzip 11. Artenvielfalt
    Prinzip 12. Stilllegung und Schließung


    Geschäftsführer Ralf-Peter Bösler (links) und Steffen Lüdemann (rechts) mit Bürgermeister Frank Balzer (Mitte) vor der Vitrine mit der ResponsibleSteel™-Trophäe

    ResponsibleSteel™ ist eine gemeinnützige Organisation, die Nachhaltigkeitsstandards und ein unabhängiges Zertifizierungsprogramm für die Stahlwertschöpfungskette entwickelt hat. Im Kern handelt es sich dabei um eine Zusammenarbeit mehrerer Interessengruppen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. An dieser einzigartigen Initiative sind inzwischen über 40 Mitglieder und Partner beteiligt, die sich aus Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf der ganzen Welt zusammensetzen.


    Die Ausstellung über die ResponsibleSteel™-Prinzipien, die in den nächsten Monaten als Wanderausstellung im Werk gezeigt wird.