Vordenker für Bremen - Preisverleihung

Auch in diesem Jahr rief ArcelorMittal Bremen Vordenker in Bremen auf, Projekte zu entwickeln und innovative Wege im Umgang mit Energie und den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen Energie, Natur und Arbeitskraft aufzuzeigen. Teilnehmen konnten Vereine, Schulen, Organisationen und einzelne Personen aus Bremen.

Die besten Ideen wurden beim Hüttenfest am 12. August 2017 prämiert vom Bürgermeister, Schirmherrn und Mitglied der Jury Dr. Carsten Sieling und dem Juryvorsitzenden Reiner Blaschek, Vorstandsvorsitzender ArcelorMittal Bremen, sowie weiteren Jurymitgliedern Jens Loock, Arbeitsdirektor von ArcelorMittal Bremen, Klaus Hering, Betriebsratsvorsitzender ArcelorMittal Bremen, und Martin Grocholl, Geschäftsführer energiekonsens Bremen. Alle Projekte wurden mit Fördergeldern belohnt.

„Es sind wieder großartige Ideen dabei, die mich sehr begeistert haben und ich freue mich darauf, die ganzen Vordenker begrüßen zu dürfen!“, sagte Dr. Carsten Sieling bei der Preisverleihung. „Die diesjährigen Bewerbungen haben uns allesamt begeistert. Alle Projekte sind sehr vielfältig und decken Themen wie Nachhaltigkeit, Integration und Umweltschutz ab. Die Vordenker haben besonders viel Kreativität und Eigeninitiative bewiesen“, so Reiner Blaschek.

Das Projekt „Feinstaub – Entwicklung eines Prognosemodells“, eingereicht von drei Schülerinnen der Schule „Altes Gymnasium“ wurde mit einer Feinstaub-Prognose-Prämie von 500 Euro ausgezeichnet. Die Schülerinnen hatten die Idee, ein Modell aufzustellen, das in Abhängigkeit von der zu erwartenden Wetterlage eine Prognose für die auftretende Feinstaubbelastung in Bremen abgibt. Die Prämie soll das Projektteam bei der Entwicklung einer App und weiteren Messungen unterstützen.

Die Grundschule am Baumschulenweg bewarb sich mit dem Projekt „Ganztagsschule als ganzheitliche Lerneinheit“. Die Grundschule zeichnet sich durch das Arbeiten, Lernen und Leben in der Natur aus. Die Nachhaltigkeitsprämie von 1.150 Euro soll bei dem Bau von Hochbeeten, Obststräuchern und einem neuen Gewächshaus helfen.

Über eine Integrations- und Umweltprämie von 2.000 Euro freute sich der Verein Ökostadt e. V. Das Projekt „Integrationsgärten – Baustein einer nachhaltigen Entwicklung im Quartier“ beschäftigt sich damit, Integrationsgärten für und mit Menschen mit Fluchthintergrund und der umliegenden Nachbarschaft anzulegen. So entsteht aus dem Garten ein Ort des interkulturellen Miteinanders, der ein Kennenlernen ermöglicht und den sozialen Austausch im Quartier fördert.

Ein weiteres besonderes Projekt wurde von dem Team „Kollektiv Kaffeepott“ eingereicht. Ein Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher, welches uns alle von den derzeit angebotenen Papp- und Plastikvarianten wegführt, soll für ArcelorMittal Bremen entwickelt und umgesetzt werden. Reiner Blaschek betonte, dass er der Zusammenarbeit mit dem Projektteam zuversichtlich gegenübersteht. Die Vordenker erhalten bei erfolgreicher Umsetzung eine Innovationsprämie von maximal 5.000 Euro.

Das Projekt „Kräuter für die Kita“ wurde von der Fachschule für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege eingereicht. ErzieherInnen in der Ausbildung möchten in zwei verschiedenen Einrichtungen Kräuterschnecken errichten, Mitarbeitende und Kinder bei der praktischen Umsetzung mit einbinden und so die wertvolle Verarbeitung von Kräutern vermitteln. Das Projekt wird mit einer Ernährungs- und Naturschutzprämie von 1.000 Euro unterstützt.

Die Oberschule Sebaldsbrück bewarb sich mit dem Projekt „Schulgarten“. Mit einer Umweltschutzprämie von 2.000 Euro soll ein Schulgarten errichtet werden, um unter anderem den Schülern die Wichtigkeit der Natur und Umwelt bewusst zu machen.

Dagmar Kutzer reichte das Projekt „Upcycling im Nähcafé“ ein. Mit begrenzten Projektgeldern wurde bereits ein internationales Nähcafé im Haus der Familie Mitte organisiert, in dem sich Menschen mit und ohne Flucht-Erfahrung regelmäßig zum Nähen, Reden, Deutsch lernen und Kaffee trinken treffen und voneinander lernen können. Mit einer Nachhaltigkeits- und Integrationsprämie von 3.000 Euro sollen hier weitere Materialien angeschafft und das Konzept des Nähcafés für weitere Einrichtungen möglich gemacht werden.

Die Jury bedankt sich bei allen Vordenkern und freut sich schon auf die nächste Runde!

„Vordenker zeigen Kreativität und Eigeninitiative mit dem Ziel, kreativ zu sein. Innovation und Umweltschutz in Kombination mit Nachhaltigkeit sind Themen, die sehr gut zu unserem Unternehmen passen. Es ist wichtig, dass ein Unternehmen wie unseres mit Transparenz daran arbeitet, die energieintensive Produktion weiter nach vorne zu bringen und sich kontinuierlich zu verbessern,“ sagte abschließend Reiner Blaschek.