Nebenprodukte

Hochofenschlacke

Kristalline Hochofenstückschlacke wird durch langsames Abkühlen flüssiger Hochofenschlacke erzeugt und in diversen Lieferkörnungen für Anwendungen im Bauwesen aufbereitet. Durch extrem schnelles Abkühlen der schmelzflüssigen Hochofenschlacke mittels Wasser entsteht granulierter Hüttensand mit latent hydraulischen Eigenschaften. Aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften wird Hüttensand in großen Mengen in der Zementindustrie für so genannte Hochofenzemente verwendet. Diese Zemente sind besonders resistent gegen Chemikalien und Streusalz.

Stahlwerksschlacke

Stahlwerksschlacke, die beim Stahlherstellungsprozess entsteht, wird im schmelzflüssigen Zustand bei ca. 1.600°C abgegossen und erstarrt als kristalliner Werkstoff. Für den Einsatz im Straßen-, Wege- und Wasserbau wird die Stahlwerksschlacke produziert und gezielt nach aktuellen Richtlinien und Normen aufbereitet und geprüft. Die werkseigene Produktionskontrolle von Stahlwerksschlacke, die kontinuierlich bei ArcelorMittal Bremen durchgeführt wird, unterliegt einer regelmäßigen Kontrolle durch ein anerkanntes Prüfinstitut.